Zum Inhalt springen
4,8 / 5

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Weiter einkaufen

Melde dich an und wähle ein Gratis-Spray

Melde dich für unseren Newsletter an und erhalte ab einem Bestellwert von 50 € (zzgl. Versandkosten) ein Dry Shampoo & Conditioner Spray mit 30 ml gratis dazu. Den Duft wählst du selbst.

Mit der Eingabe deiner E-Mail-Adresse stimmst du unserer Datenschutzerklärung zu. Du kannst dich jederzeit mit einem Klick abmelden.

Puppy's in een kennel
11. Feb 20265 Min. Lesezeit

House of Animals

Seit Menschengedenken leben wir mit Tieren zusammen. Für beide Seiten hatte es Vorteile, gemeinsam durchs Leben zu gehen. So bot ein Hund Gesellschaft und warnte, wenn sich Fremde der Gruppe näherten. Hunde schienen sehr gut zu verstehen, was Menschen von ihnen erwarteten.

Noch immer leben wir gerne mit Haustieren zusammen. In den Niederlanden leben mehr als 27 Millionen Haustiere. Katzen sind am beliebtesten. Danach folgen Hunde und … Fische. Fast die Hälfte aller Haushalte hat ein oder mehrere Haustiere.

Mit 1,7 Millionen Vertretern in den Niederlanden sind Hunde nach wie vor ein sehr beliebter Begleiter für Menschen. Aber werden diese Tiere immer auf die tierfreundlichste Weise gehalten? Die Antwort lautet leider: nein.

Untersuchungen zeigen, dass sich zwei Drittel der Menschen, die ein Haustier kaufen, vorher nicht damit beschäftigt haben, was ein Tier braucht, um sich wohlzufühlen.

Die Nachfrage nach Hunden

Um die Nachfrage zu decken, werden in den Niederlanden jährlich 150.000 zusätzliche Hunde benötigt. Das ist natürlich eine enorme Menge, und deshalb werden auch Hunde aus dem Ausland geholt.

Das sind nicht nur sogenannte „Rescue“-Hunde, sondern oft auch Hunde aus osteuropäischen Welpenfabriken. In den Niederlanden werden jährlich 10.000 Hunde in TRACES (Trade Control and Expert System) registriert, also kommen 50.000 bis 70.000 Hunde unregistriert in unser Land. Die meisten dieser Hunde werden in Osteuropa ausschließlich zu kommerziellen Zwecken gezüchtet.

Welpen stammen so gut wie immer aus Vermehrerbetrieben. Es geht dort einzig darum, möglichst viel Geld zu verdienen und möglichst wenig für das Wohl der Tiere auszugeben. Viele Tiere werden häufig in engen Räumen gehalten. Sie bekommen kaum Futter, dürfen nicht nach draußen und erhalten keine medizinische Versorgung.

Das Wichtigste ist, in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Welpen zu produzieren. Die Hündinnen bekommen Wurf um Wurf, und wenn das nicht mehr gelingt, werden sie getötet oder auf der Straße ausgesetzt.

Die Welpen, die bei solchen Vermehrern geboren werden, werden nicht sozialisiert und erhalten meist nicht die vorgeschriebenen Impfungen. Sie werden viel zu früh von ihrer Mutter getrennt, mit allen Folgen für ihre spätere psychische Gesundheit.

Regeln ohne Kontrolle

Die Vorschriften zur Einfuhr von Hunden aus dem Ausland sind eindeutig. Die Tiere müssen mindestens 15 Wochen alt, gegen Tollwut geimpft und registriert sein. Leider gibt es kaum Kontrollen, und unseriöse Tierärzte in Osteuropa wie in den Niederlanden helfen mit, den illegalen Handel am Laufen zu halten. Die Folge: Viel zu junge und oft kranke Welpen werden unter anderem in die Niederlande transportiert. Schätzungen zufolge werden monatlich rund 46.000 Hunde zwischen den Mitgliedstaaten gehandelt. In der EU werden jährlich 1,3 Milliarden Euro mit dem Hundehandel verdient.

Welpen in einem Zwinger

Wie erkennst du einen Vermehrer?

Menschen, die einen Welpen kaufen möchten, beginnen ihre Suche oft online, meist auf einer Kleinanzeigenplattform. Leider liegt der Käufer schon bei diesem ersten Schritt zurück. Die dort angebotenen Hunde stammen häufig von Vermehrern.

Meist werben Vermehrer und Händler online mit Fotos von Welpen in häuslicher Umgebung. Oft sind es alte Fotos oder Fotos, die von anderen Seiten „gestohlen“ wurden. Die Welpen sind angeblich immer 3 bis 4 Monate alt, vollständig geimpft, gechipt und entwurmt. Häufig inserieren diese Händler unter sehr vielen verschiedenen Konten, sodass es wirkt, als würde nur ein einziger Wurf angeboten. Tatsächlich handelt es sich um Händler, die manchmal bis zu 3000 Welpen pro Jahr verkaufen.

Willst du mehr darüber wissen, wie du einen Vermehrer erkennst? Dann schau auf der Website von House of Animals vorbei.

Und die Rescue-Hunde?

In den Niederlanden leben auch viele sogenannte „Rescue-Hunde“: Hunde, die in Ost- und Südeuropa auf der Straße lebten oder in Tierheimen saßen. Um diesen Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen, werden sie von Stiftungen aufgenommen und in die Niederlande gebracht. Die Nachfrage nach Hunden in den Niederlanden wird zum Teil durch den Import solcher ausländischen Straßenhunde gedeckt. Das ist natürlich eine wunderbare und tierfreundliche Lösung, aber vor allem und nur dann, wenn auch im Herkunftsland dazu beigetragen wird, die Population der Straßentiere auf tierfreundliche Weise unter Kontrolle zu bekommen.

Inzwischen gibt es in den Niederlanden rund 300 Stiftungen, die sich damit befassen. Leider zeigt sich, dass nicht jede Stiftung gleichermaßen korrekt und zuverlässig arbeitet. Durch die enorme Nachfrage nach Hunden und den verständlichen Drang, Tiere zu retten, werden Hunde in die Niederlande geholt, die für ein Leben in einem niederländischen Haushalt nicht geeignet sind. Sie sind zum Beispiel nicht sozialisiert und nicht an den Kontakt mit Menschen gewöhnt. Um damit umgehen zu können, braucht es Erfahrung und Begleitung. Selbst das reicht manchmal nicht aus, um dem Hund ein würdiges Leben in einem Haushalt zu ermöglichen.

Für manche Hunde gilt, dass sie als Straßenhund in ihrem Heimatland „glücklicher“ sind. Natürlich gibt es auch viele fantastisch liebe und angenehme ehemalige Straßenhunde, die adoptiert werden können. Aber es ist ungemein wichtig, hier die richtige Wahl zu treffen und das ursprüngliche Ziel — die Verbesserung des Wohls von Straßenhunden — nicht aus den Augen zu verlieren. Einer der meistgenutzten Google-Suchbegriffe lautet „Adoptivhund zurückgeben“… Sich auf tierfreundliche Weise einen Hund anzuschaffen, ob durch Adoption oder Kauf, erfordert viel Nachdenken. Aber wenn du erst einmal die passende Verbindung gefunden hast, gilt sie wirklich fürs Leben. Und in dieser idealen Verbindung stellen wir die Interessen der Tiere mindestens auf eine Stufe mit unseren eigenen und schaffen so gemeinsam eine tierfreundliche Gesellschaft.

Was House of Animals tut

Mit House of Animals haben wir uns vorgenommen, dem Vermehrerhandel innerhalb von 5 Jahren ein Ende zu setzen. Das tun wir mit verdeckten Recherchen, Anzeigen bei der Polizei, Vollzugsanträgen und vielem mehr.

Erfolg von House of Animals gegen einen Vermehrerhändler

Fakten

  • Der größte Vermehrerhändler in Hilvarenbeek, der im vergangenen Jahr noch mehr als 3000 Welpen verkaufte, musste dank uns schließen.
  • In Eersel haben wir den größten Vermehrer der Niederlande entlarvt. Er muss schließen und es wurde Anzeige erstattet.
  • In Lelystad haben wir einen Vermehrer entlarvt, auch er musste schließen. Nicht viel später entdeckten wir, dass er auf einem Gewerbegebiet in Wijchen ein neues Unternehmen für den Verkauf von Welpen aus Osteuropa gestartet hatte. Auch dort haben wir ihn wegbekommen.
  • In Chaam ließ sich ein berüchtigter Vermehrerhändler aus Belgien nieder, der dort ein einjähriges Berufsverbot erhalten hatte. Auch dieser Betrieb musste nach Recherchen und Vollzugsanträgen von House of Animals schließen.
  • In Ungarn haben wir Anzeige gegen 6 Tierärzte erstattet, die am illegalen Welpenhandel mitwirken. 2 von ihnen wurden inzwischen suspendiert.

Frenky Lewis spendet 10 % des Gewinns an gute Zwecke für Hunde. Lies nach, wohin das geht.

über tierfreundlichkeit lesen
Teilen